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Was sind Stammzellen?

Aus dem Eigenfett gewonnene Stammzellen sind die innovative Therapiemethode im Bereich der ästhetischen Medizin.

Stammzellen sind zunächst einmal undifferenzierte Zellen ohne Funktionen. Es gibt verschiedene Ursprünge von Stammzellen. Beispielsweise stammt die Haut zusammen mit ihren Bestandteilen aus mesenchymalen Stammzellen. Diese spezialisieren sich später auf die Bildung von Bindegewebe, Fibroblasten, Kapillaren, Haarfollikeln, Talgdrüsen, Mikromuskelgruppen, Schweißdrüsen und alle anderen  verbleibenden Elemente der Haut.


Stammzellen für unsere Haut

Stammzellen unterstützen die Neubildung von Kollagen und sorgen damit auf natürliche Art und Weise für eine straffere und glattere Haut.

Kollagen wird auch als Anti-Aging-Wundermittel bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein körpereigenes Eiweiß, welches ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Bindegewebes und der Haut ist.

Es gibt unterschiedliche Kollagentypen mit einer unterschiedlichen Beschaffenheit. Diese hängt von der jeweiligen Aufgabe des Kollagens ab. Das körpereigene Eiweiß  ist der wichtigste Bestandteil einer Faser im Gewebe und dient dort als Stützgerüst. Es ist unter anderem verantwortlich für die Spannkraft der Haut. Hier kann Kollagen für ein jugendliches, vitales Äußeres der Haut sorgen. Für unsere Alterung der Haut ist ebenso der Verlust an Kollagen verantwortlich.

Ab dem 25. Lebensjahr etwa verlangsamt sich die Produktion an Kollagen leicht und ab dem 40. Lebensjahr sogar dramatisch. Auch äußere Einflüsse können dies noch begünstigen. Hierzu zählen zum Beispiel Rauchen, Sonne, zu viel Fast Food aber auch die allgemeine hormonelle Situation im Körper.

Stammzellen stimulieren Kollagensynthese

Stammzellen werden aus Fettzellen entnommen. Diese werden in einem speziellen Aufbereitungsprozess extrahiert. Im Anschluss werden sie in die von Hautalterung betroffene Bereiche injiziert. Dort sorgen sie für eine Stimulation der Kollagensynthese und können zudem die Lebensdauer der einzelnen Zellen verlängern. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und unterstützen Reparaturprozesse im Gewebe. 

 

Wie lange dauert es bis zum sichtbaren Ergebnis?

Etwa 3 bis 5 Monate nach der Behandlung werden die ersten Ergebnisse sichtbar.

Außerdem bleiben 70% der injizierten Fettstammzellen ein Leben lang aktiv.

Im Gegensatz zu anderen Füllstoffen. Diese verlieren ihre Wirkung innerhalb von 6-12 Monaten.

Stammzellenbehandlung für die Haare

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall. Der Arzt wird Ihnen, je nachdem, welche Art bei Ihnen vorliegt, eine individuell auf Sie zugeschnittene Behandlungsmethode empfehlen. 

Eine Stammzellentherapie eignet sich nur bei genetisch bedingtem Haarausfall. Sollte die Ursache jedoch durch eine Krankheit oder Medikamente ausgelöst worden sein, eignet sich diese Form der Behandlung leider nicht.

Stammzellen aus dem Fettgewebe

Aus einer Micro-Öffnung in der Haut wird anhand einer besonderen Spritze ein geringes Volumen Ihres Unterhautfettgewebes entnommen. Dieser Schritt wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, so ist die Entnahme für Sie vollkommen schmerzfrei. 

Daraufhin wird das entnommene Fettgewebe mittels eines aufwändigen Verfahrens im Labor aufbereitet, denn er Arzt benötigt für die Behandlung sogenanntes Nano-Fett (eine Emulsion aus vielen wertvollen Fettstammzellen). Dieses nun aufbereitete Nano-Fett wird anschließend in die vom Haarausfall betroffenen Areale der Kopfhaut injiziert.

Wachstumsfaktoren und deren Vorteile

Es gibt verschiedene Wachstumsfaktoren (Aminosäuren), die dafür sorgen können, dass der Haarausfall stoppt:

–       FGF

o   aFGF und bFGF stimulieren die vermehrte Blutgefäßbildung mit verbesserter Blutversorgung der einzelnen Haarwurzeln. So erhalten die Haare vermehrt Sauerstoff und Nährstoffe. Außerdem entsteht um die Haarwurzel mehr Fettgewebe. Dies wirkt der subkutanen Fettreduktion, die während des Haarausfalls entsteht, entgegen. 

      VEGF

o   Erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefäße um die Haarfollikel.

      IGF

o   IGF 1 und IGF 2 sind insulinähnliche Stoffe und sind am Wachstum der Haarwurzel beteiligt.

 

      PDGF

o   Kan den vorprogrammierten Zelltod verhindern und sensibilisiert zudem die Wirkung der anderen Wachstumsfaktoren auf die Haarfollikel.

 

Allgemein kann man sagen, dass die Wachstumsfaktoren das Zell- und Gewebewachstum an den Haarwurzeln anregen und verkümmerte Haarfollikel regenerieren können. Die neu entstehenden Haare sind zudem auch widerstandsfähiger und dicker. Neugebildete Blutgefäße sorgen für eine bessere Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff. Außerdem kann beschädigtes Gewebe besser heilen und auch Narben können sich spürbar verbessern.

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